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MACAU: Open Access Repository of Kiel University
Soziale Netzwerke sind Beziehungs- und Kontaktnetzwerke, die häufig auch als Online-Communitys zu dt. Die Plattform Facebook ist mit 1,86 Milliarden Mitgliedern das derzeit größte soziale Netzwerk der Welt. Zu den üblichen Funktionen von sozialen Netzwerken zählen die Erstellung eines für die Mitglieder dissertation online veröffentlichen Profils, Fotoalben, eine Kontakt- bzw. Freundesliste, der Empfang und Versand von Nachrichten, Statusaktualisierungen, Blogs, Spieleanwendungen sowie eine Suchfunktion.
Der Begriff Online Social Networks wird nicht mit Social Media gleichgesetzt werden, da soziale Netzwerke wie Facebook lediglich einen Teil der sozialen Medien darstellen. Die sozialen Medien beinhalten neben den sozialen Netzwerken auch noch Blogs, Foto- und Videoplattformen, Foren- und Bewertungsplattformen, "Social Bookmarking" und Open-Source-Plattformen.
Zur abschließenden Einleitung in die Thematik ein Nutzerkommentar zu dem derzeit populärsten sozialen Netzwerk Facebook:, dissertation online veröffentlichen. Ein großer Teil meiner Kommunikation und sozialen Interaktion läuft über Facebook.
Auch wenn die Änderungen in Sachen Privatsphäre bei Facebook erschreckend sind, ist das Löschen meines Profils keine Option für mich — wenn ich weiterhin ein unbeeinträchtigtes Sozialleben haben möchte. Mir fällt in meinem Freundeskreis niemand dissertation online veröffentlichen, der kein Profil dort hat. Um die Einstiegshürde für neue Nutzer möglichst gering zu halten, wird den Interessierten häufig eine kostenlose Registrierung auf der Webseite über einen verifizierenden E-Mail-Account ermöglicht.
In einigen Netzwerken jedoch erfolgt die Aufnahme nur über eine Einladung bereits registrierter Benutzer oder des Netzwerkbetreibers. Die meisten sozialen Netzwerke sind in ihrer Nutzung kostenlos, andere wiederum werden erst nach Beantragung einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft uneingeschränkt nutzbar. In sozialen Netzwerken interagieren die Nutzer über den Computer oder einem Mobilgerät und das Medium Internet.
Zunächst dissertation online veröffentlichen gibt es bei der computervermittelten Kommunikation Einschränkungen in der zwischenmenschlichen Ausdrucksweise: Sprachliche Signale wie die Betonung, die Gesprächsatmosphäre oder die Dynamik werden fast komplett ausgeblendet.
Ein geschriebener Satz kann mehrdeutig sein, da die sprachliche Betonung fehlt: Die richtige Intonation macht aus einer Aussage einen freundlichen Scherz oder eine ernsthafte Beleidigung. Um solchen Missverständnissen vorzubeugen, wurden deshalb die Emoticons eingeführt, die alle Arten von Gefühlsausdrücken darstellen sollen.
Diese Informationen sind in einer Kommunikation jedoch wichtig, damit die Gesprächsteilnehmer einen Eindruck über den emotionalen Zustand des Gegenübers erhalten und das Gesagte richtig einordnen und beurteilen können. Bei der Erstellung und Gestaltung eines Nutzerprofils in einem sozialen Netzwerk wie Facebook können Profilierungswünsche auftreten und zum Ausdruck kommen. Diese treten vor allem auf, wenn Menschen im realen sozialen Umfeld des Nutzers in starker Konkurrenz zueinander stehen.
Das eigene Nutzerprofil wird dabei oftmals als Visitenkarte benutzt und dementsprechend gepflegt. In sozialen Netzwerken lässt sich durch die dissertation online veröffentlichen Inhalte genau das Bild von der eigenen Person zeichnen, das man gerne von sich hätte — selbst wenn es mit der Realität nicht mehr viel gemeinsam hat.
Viele Nutzer verbringen in den sozialen Netzwerken wie Facebook viel Zeit und instrumentalisieren die Plattform auch um Anerkennung von anderen Nutzern zu erhalten. Die amerikanische Akademie der Kinderärzte AAP warnt vor den psychosozialen Folgen durch soziale Netzwerke wie Facebook, dissertation online veröffentlichen.
Die Nutzung könne dissertation online veröffentlichen Jugendliche in eine schwere Depression treiben" [1]. Die ständigen Erfolgsmeldungen, Partyfotos, oder beispielsweise ellenlange Freundeslisten vermitteln den Betrachtern der Profile den Eindruck: "Das Leben ist unfair, dissertation online veröffentlichen, die anderen sind dissertation online veröffentlichen glücklicher als ich" [2].
Die Menschen vergleichen bei Facebook ihr Leben mit dem der anderen und verwechseln dabei leicht die inszenierte digitale Scheinwelt mit der Realität. Dies mündet in Eifersuchts- und Minderwertigkeitsgefühlen. Eine kleine Studie [3] von Psychologen der University of Michigan mit 28 Studenten hat ergeben: Die Verwendung von Facebook hat die Probanden größtenteils nicht glücklicher, sondern unglücklicher gemacht.
Cybermobbing hat sich in den vergangenen Jahren verstärkt. Das klassische Mobbing wird heutzutage immer öfter auf die sozialen Netzwerke übertragen und dort dissertation online veröffentlichen. In den Netzwerken werden teilweise bewusst Inhalte verbreitet, die andere Personen belästigen, bloßstellen oder demütigen sollen.
Dieses Phänomen wird mittlerweile auch von der Öffentlichkeit als "stark zunehmendes gesellschaftliches Problem wahrgenommen" [4]. Daher wurde beispielsweise der Verein " Bündnis gegen Cybermobbing e. In einer veröffentlichten Studie [5] legt der Verein dardass vor allem unter Jährige v on Cybermobbing betroffen sind. Die Beleidigungen und Erniedrigungen verlieren dabei ihren endlichen, vorübergehenden Charakter und verfolgen die Opfer vom Schulhof bis nach Hause auf den PC-Bildschirm ins Internet.
Wolf Hammann [6], dissertation online veröffentlichen. Als mögliche Erklärung für dieses Phänomen wird in der Studie angegeben, dass die unter Jährigen die Hauptnutzer der sozialen Netzwerke darstellen und in ihrer Lebensphase einem erhöhten psychischen Druck in Form von Orientierungslosigkeit und Konkurrenzdruck ausgesetzt sind.
Cyber -mobbing hat einen sehr schädigenden Einfluss auf die Psyche und Lebensqualität der Opfer. Arbeitsunfähigkeit oder zu einem Suizid führen können. In den Medien kursieren immer wieder Schlagzeilen im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken und dem teilweise laxen Umgang seitens der Anbieter mit den Nutzerdaten. In den Nutzungsbedingungen von Facebook wird erwähnt, dass es nicht garantieren kann, dissertation online veröffentlichen, dass die gespeicherten Daten sicher sind.
Des Weiteren besitzen die Anbieter kostenloser Netzwerke meistens Nutzungsrechte der veröffentlichten Inhalte z. Fotos, Videos ihrer Nutzer und speichern die Inhalte dauerhaft, auch wenn der Nutzer diese bereits aus seinem Profil gelöscht hat. Ein weiterer Sorgenpunkt ist, dass die Anbieter kostenloser Dienste meist über Nutzungsrechte zur Weitergabe und Verwendung der Nutzerinhalte verfügen. Die Nutzer der Netzwerke sollten immer darauf achten, in den Privatsphäreeinstellungen die Dissertation online veröffentlichen ihrer geteilten Inhalte auf " nicht öffentlich " zu stellen, damit die Suchmaschinen wie Google ihre Daten nicht erfassen können.
Kriminelle versuchen immer häufiger, die sozialen Netzwerke zu benutzen, um an sensible Daten wie Passwörter oder PINs zu gelangen, dissertation online veröffentlichen. Zu diesem Zweck werden bereits automatisch arbeitende iCloner -Systeme eingesetzt, die im großen Stil Identitäten von anderen Personen kopieren oder imitieren, um anschließend an andere des Netzwerks Freundschaftsanfragen dissertation online veröffentlichen Nachrichten mit schadhaften Malware-Links zu versenden.
Arbeiten des französischen Forschungszentrums EURECOM haben ergeben, dass solche Links in 50 Prozent aller Fälle angeklickt werden, unabhängig davon, ob die Nachricht mit dem Link von einem geklonten oder einem fiktiven Profil verschickt wird, dissertation online veröffentlichen. Die iCloner-Systeme ermöglichen es den Kriminellen, im großen Maßstab, persönliche Daten von Nutzern eines sozialen Netzwerks zu sammeln, auszuwerten und für ihre Zwecke weiterzuverwenden, dissertation online veröffentlichen.
Ähnlich funktioniert auch das sogenannte "Cross-Site Profile Cloning", bei dem die Profildaten der Nutzer eines Netzwerks für eine Registrierung in einem anderen Netzwerk adaptiert werden. Die Angreifer können mit den gestohlenen oder gefälschten Identitäten sogar Zugang zu Unternehmen und Organisationen erhalten. Das fiktive Profil "Robin Sage" Sage-Affäre bekam innerhalb eines Monats fast zum Teil hochrangige Verbindungen zu Geheimdiensten, Militär und den Sicherheitsabteilungen von Unternehmen und gelangte dadurch an vertrauliche und sicherheitskritische Informationen, dissertation online veröffentlichen.
Neben dem Entlocken von Geheimdaten können die Kriminellen einen " Evil-Twin " gestohlene Identität oder ein Fakeprofi l für die Rufschädigung einer Person, einer Community oder eines Unternehmens benutzen. Auf den Internetseiten der sozialen Netzwerke können Sicherheitslücken bestehen, die von professionellen Angreifern für gezielte Attacken auf die Nutzer missbraucht werden. Cross-Site Scripting Viren werden oft durch das Verschicken von Nachrichten verbreitet und beim Betrachter automatisch in das eigene Profil eingebunden und an die Personen der eigenen Kontaktliste weiter versendet.
Für solche XSS-Attacken sind laut Studien ca, dissertation online veröffentlichen. Bekannte Beispiele sind der über MySpace verbreitete Virus dissertation online veröffentlichen und das Virus "Koobface", welches im Jahr unzählige Facebook-User dissertation online veröffentlichen. Darüber hinaus besteht in sozialen Netzwerken auch die Gefahr, Opfer eines Malware-Angriffs zu werden. Dafür werden von Kriminellen oft Schwachstellen in Java oder PDF ausgenutzt werden.
Bereits das Aufrufen eines Links auf eine Website kann die Malware über den Browser auf den eigenen Computer übertragen. Aufgrund dieser Gefahren sollte ein Nutzer vor dem Gebrauch des Internets und eines sozialen Netzwerks folgende Schutzmaßnahmen treffen:. Aufgrund der Vielzahl an sozialen Netzwerken sollten Unternehmen bei ihrem zukünftigen Engagement in sozialen Netzwerken strategisch vorgehen und vor dem Einsatz eine professionelle Recherche und Konzeptionierung durchführen. Für die Strukturfestlegung und Klarheit der Kommunikationswege können zunächst innerhalb des Unternehmens die Rahmenbedingungen, die sogenannten Guidelines, definiert werden.
Welche sozialen Netzwerke für ein Unternehmen interessant sind, kann durch " Social Media Monitoring" ermittelt werden. Zunächst sollte dabei ein Überblick über die existierenden Plattformen verschafft werden. Um die Nutzer zur Interaktion und Auseinandersetzung mit der Fanseite und dem Unternehmen zu bewegen, können auf der Seite Informationen, Unterhaltung und attraktive dissertation online veröffentlichen Vorteile z.
Gewinnspiele angeboten werden. Unternehmen können ihre Facebook -Seite zudem für die Ermittlung der Kundenwünsche und —zufriedenheit nutzen. Da XING mit seinen 7,4 Millionen Mitgliedern im deutschsprachigen Raum Stand: Juni derzeit der Marktführer ist, werde ich dissertation online veröffentlichen Folgenden auf einige interessante Aspekte dieser Berufsplattform eingehen.
Neben XING gibt es noch einen zweiten, sehr ähnlichen Konkurrenten namens LinkedInder in Deutschland aber weniger verbreitet ist, dissertation online veröffentlichen. Um sich in Deutschland professionell zu vernetzen, ist XING das geeignete Netzwerk.
Die Basismitgliedschaft dissertation online veröffentlichen XING in Kombination mit der XING -Anwendung für das Handy ist für die meisten Mitglieder ausreichend. Die XING -Applikation für das Handy, welche mittlerweile für alle gängigen Handyformate angeboten wird, ermöglicht es den Nutzern die Neuigkeiten aus dem Freundesnetzwerk jederzeit mobil anzuschauen und an ihre Kontakte Nachrichten zu verschicken.
Wenn ein XING -Nutzer von anderen gefunden werden möchte, sollte er die Rubriken " Ich biete ", " Ich suche ", " Interessen " und " Organisationen " ausfüllen, sowie die Berufserfahrung. Eine sehr nennenswerte Funktion von XING ist die " Weitere Einträge im Dissertation online veröffentlichen "- Funktion, mit deren Hilfe der Nutzer von seinem Profil aus auf seine anderen Internetpräsenzen verlinken kann z. auf sein privates Facebook-Profil, auf einen persönlichen Blog oder auf eine Homepage.
Ähnlich wie auf Facebook bestehen in XING auch Gruppen, die hier jedoch meist einen beruflichen Kontext haben, z. für ein bestimmtes Thema oder eine Berufsgruppe. In den Gruppen besteht auch für die Nutzer die Möglichkeit, kostenlos Jobangebote zu veröffentlichen und einzusehen. Wenn ein Nutzer beruflich auch international agieren möchte und ein Interesse an internationalen Kontakten und Stellenangeboten hat, ist neben dem XING -Account die Erstellung eines weiteren Profils in dem international ausgerichteten LinkedIn zu empfehlen.
Da ein XING -Profil mit den richtigen Einstellungen auch für Nichtmitglieder sichtbar gemacht werden kann, wird es oft als berufliche Internet- Visitenkarte benutzt, die jeder über Suchmaschinen wie Google finden und abrufen kann, dissertation online veröffentlichen. Das relativ gute Ranking von XING in den gängigen Suchmaschinen bewirkt, dissertation online veröffentlichen die XING-Profile dissertation online veröffentlichen über Suchmaschinen wie Google leicht gefunden werden können.
Soziale Netzwerke, im speziellen XING, werden von Unternehmen und Personalverantwortlichen auch oftmals verwendet, um sich im Bewerbungsprozess über Bewerber zu informieren. Darüber hinaus wird in dem Netzwerk XING aktiv nach potenziellen Mitarbeitern gesucht und eine Vielzahl von Stellenanzeigen veröffentlicht.
Meiner Ansicht nach werden die sozialen Netzwerke in der Zukunft einen festen Bestandteil des alltäglichen Lebens der modernen Menschen darstellen — noch mehr als sie es in der heutigen Dissertation online veröffentlichen ohnehin schon sind. Der Fokus wird sich vermehrt auf die mobile Nutzung der Netzwerke richten, und den damit verbundenen neuen Möglichkeiten an Funktionen und Anwendungen für den Nutzer. Da mittlerweile jedes Netzwerk die typischen Grundfunktionen erfüllt, werden die Anbieter bemüht sein, sich durch neuartige Applikationen und Funktionen von der Konkurrenz abzuheben.
Die hohe Nachfrage und Nutzungsrate der Menschen nach den Netzwerken wird sich mit immer neuen Entwicklungen seitens der Anbieter wohl konstant halten, den großen Zenit haben die Netzwerke mit dem Zugpferd " Facebook " aber bereits überschritten.
Wachstumsraten von mehreren Millionen Usern innerhalb weniger Jahre — wie sie beim Start von Facebook vorhanden waren —, werden nur noch mit dem Einführen von wirklich innovativen Funktionen oder dem Erobern von bisher unzugänglichen Märkten wie China möglich sein.
Es ist zu erwarten, das Facebook die nächsten Jahre bis zu einer echten Technologierevolution der Marktführer bleiben wird, denn das Unternehmen verfügt als Platzhirsch mittlerweile über genügend Kapital für zukünftige Entwicklungsarbeiten, fähige Mitarbeiter und feindliche Übernahmen von Startups.
Zudem werden die Netzwerke in Zukunft vermehrten Einfluss auf das Arbeitsleben haben. Die mobile Nutzung der Netzwerke erleichtert die Zusammenarbeit in der Arbeitswelt und ermöglicht es den Arbeitnehmern immer und überall auf Informationen zuzugreifen, diese weiterzugeben, und in Kontakt mit den Kollegen zu bleiben.
Für Unternehmen stellt der Trend der sozialen Netzwerke eine besondere Herausforderung dar: Er bietet Chancen und Risiken, heute wie auch in Zukunft. Ähnlich wie das Telefon oder die E-Mail, werden die sozialen Netzwerke in Zukunft vermutlich einen natürlichen Bestandteil der Unternehmenskommunikation darstellen und einen festen Platz im Marketing-Mix erhalten. Es liegt in der Natur der sozialen Netzwerke, dass die Datenschutzproblematik auch weiterhin bestehen bleiben wird: Die Teilung von persönlichen Informationen mit seinen Freunden und der Öffentlichkeit erfüllt auf menschlicher Ebene eine elementare Funktion.
Daneben werden sicher immer wieder Anbieter auf den Markt drängen, die durch Weitergabe von Nutzerdaten an Dritte versuchen werden einen monetären Vorteil zu erwirtschaften — dies sollte durch eine schärfere Gesetzgebung verhindert werden. net Einleitung Soziale Netzwerke sind Beziehungs- und Kontaktnetzwerke, die häufig auch als Online-Communitys zu dt.
Psychosoziale Aspekte von sozialen Netzwerken Computervermittelte Kommunikation In sozialen Netzwerken interagieren die Nutzer über den Computer oder einem Mobilgerät und das Medium Internet.
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